Das Diadentis-Konzept
Nicht der einzelne Zahn, sondern das ganze Bild: Wir verbinden Befunde, Funktion, Ästhetik, gesundheitliche Vorgeschichte und Ihre persönlichen Ziele zu einem nachvollziehbaren Behandlungskonzept.

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Verstehen, bevor wir behandeln
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Zusammenhänge sichtbar machen
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Optionen gemeinsam abwägen
Grundlagen unseres Konzepts
Pankey-Konzept, Fortbildung und persönliche Vorbereitung
Unser heutiges Behandlungskonzept orientiert sich weiterhin am Pankey-Konzept: Patientinnen und Patienten sollen Befunde und mögliche Schritte verstehen und an Entscheidungen über ihre Behandlung aktiv beteiligt sein. Maßgeblich bleiben dabei der individuelle Befund, die persönlichen Ziele und eine umfassende Planung.
Ergänzt wird dieser Ansatz durch Fortbildungen, unter anderem am Schuster Center for Professional Development in Arizona. Die persönliche Vorbereitung und das ausführliche Gespräch sind wichtige Bestandteile unseres Konzepts der Erstuntersuchung.
Persönliches telefonisches Vorgespräch
Zum Konzept der Erstuntersuchung gehört vor der eigentlichen Behandlung ein persönliches telefonisches Vorgespräch. Es wird von qualifizierten, geschulten Mitarbeitenden geführt, in Spezialfällen von einem Zahnarzt. Dabei können Anliegen und organisatorische Fragen vorab eingeordnet werden; eine Untersuchung oder individuelle Diagnose ersetzt das Gespräch nicht.
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Zuhören ist Teil der Diagnostik
Beschwerden und Befunde sind wichtig – ebenso Ihre Vorgeschichte, Wünsche, bisherigen Erfahrungen und Erwartungen. Das Gespräch hilft uns, medizinische Fragen richtig einzuordnen und die Planung an Ihrer Lebenssituation auszurichten.
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Mundgesundheit funktioniert als System
Zähne, Zahnfleisch, Zahnhalteapparat, Biss, Kiefergelenke und Muskulatur beeinflussen sich gegenseitig. Funktion und Ästhetik werden deshalb nicht isoliert betrachtet. Allgemeingesundheit und Medikamente können für Diagnostik und Behandlung ebenfalls relevant sein.
Unter Mouth Body Connection versteht man die Mund-Körper-Verbindung. Dazu gehören beispielsweise die Wechselwirkungen zwischen Diabetes und Parodontitis. Unser Ratgeber zur Mundgesundheit und ihrer Verbindung zum Körper erklärt diese Zusammenhänge und ordnet auch die Forschung zu „Leaky Gut“ und „Leaky Gum“ ein. Entscheidend bleibt, gesicherte Erkenntnisse von noch offenen Fragen zu unterscheiden.
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Technik unterstützt – sie entscheidet nicht allein
Digitale Scans, Fotos, Funktionsdiagnostik, ergänzende Kariesmessung und Röntgen nach Indikation liefern Informationen. Entscheidend ist ihre fachliche Einordnung im Gesamtbefund und die verständliche Besprechung mit Ihnen.
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Die Behandlung folgt einem gemeinsamen Ziel
Wir erläutern Befunde, medizinische Prioritäten und geeignete Alternativen. Dabei behandeln wir nicht allein nach dem Umfang einer Kassenleistung, sondern stellen zunächst dar, was wir nach aktueller fachlicher Einschätzung für sinnvoll halten. Sie erhalten Informationen zu Nutzen, Belastung, Ablauf und Kosten, bevor Sie entscheiden.
Was verstehen wir unter biologisch orientierter Zahnmedizin?
Bei diadentis verbinden wir diesen Blick mit konkreten zahnmedizinischen Aufgaben: erhaltungsfähige Zähne bewahren, Entzündungen erkennen und behandeln, Materialien bewusst auswählen und eine gut pflegbare Versorgung planen. Erkrankungen, Medikamente und bisherige Erfahrungen gehören in die Anamnese. Der Begriff „biologisch“ allein ist kein besonderer Wirksamkeitsnachweis für ein Material oder eine Behandlung.
Unser Konzept beginnt deshalb mit der Erstuntersuchung und einer verständlichen Besprechung der Befunde. Ob Zahnersatz nötig ist und ob Keramikimplantate aus Zirkonoxid geeignet sind, ergibt sich aus der individuellen Situation – nicht allein aus einem Materialwunsch. Die Zusammenhänge zwischen Mund und Körper ordnet unser Ratgeber zur Mundgesundheit ein.
Wenn mehrere Bereiche betroffen sind, führen wir diese Entscheidungen in einer komplexen Zahnsanierung zusammen. Für die ästhetische Abstimmung kann Smile Design eine Gesprächsgrundlage bieten. Allgemeine Heilversprechen oder eine pauschale Entfernung funktionierender Zähne und Versorgungen gehören nicht zu dieser Einordnung.
Was „ganzheitlich“ bei Diadentis bedeutet.
Wir verwenden den Begriff für eine umfassende zahnmedizinische Betrachtung und eine abgestimmte Planung. Er ist kein Versprechen, jede allgemeine Erkrankung über die Zähne erklären oder behandeln zu können. Wenn eine Fragestellung andere Fachgebiete betrifft, kann eine ärztliche oder therapeutische Mitbeurteilung sinnvoll sein.
Diese Informationen ersetzen keine persönliche Untersuchung oder individuelle medizinische Beratung.
Fachlich verantwortlich: Dr. Stefan Schmid, Zahnarzt.
