Implantologie in Essen
Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, die in den Kieferknochen eingebracht und anschließend mit Zahnersatz versorgt werden. Sie können einzelne Zahnlücken schließen, Brücken tragen oder herausnehmbaren und festsitzenden Zahnersatz stabilisieren.
Bei Diadentis verwenden wir bei Implantationen überwiegend Keramikimplantate aus Zirkonoxid (Zirkoniumdioxid) von SDS – Swiss Dental Solutions. Ob das System für Sie geeignet ist, entscheiden wir anhand Ihres Befundes und der geplanten Gesamtversorgung. Erfahren Sie mehr über unsere SDS-Keramikimplantate, die Gründe für Keramik und die individuelle Materialentscheidung.
Ihr erster Kontakt ist ein kostenloser Telefontermin. Geschultes Praxispersonal bespricht Ihr Anliegen, weitere Kosten und nächste Schritte; bei Spezialfragen wird ein Zahnarzt hinzugezogen. Eine persönliche Untersuchung ist ein separater Termin nach Vereinbarung.

Welche Versorgung kann ein Implantat tragen?
Bei einer einzelnen Zahnlücke kann ein Implantat eine Krone tragen. Fehlen mehrere Zähne, können Implantate eine Brücke unterstützen. Bei größeren Lücken werden festsitzende und herausnehmbare Lösungen verglichen. Zahl und Position der Implantate folgen dem Befund und dem geplanten Zahnersatz; ein bestimmtes Konzept ist nicht automatisch für alle Situationen geeignet.
Eine Brücke auf eigenen Zähnen oder herausnehmbarer Zahnersatz können Alternativen sein. Sind mehrere Zähne, Zahnfleisch oder Biss gleichzeitig betroffen, verbindet die komplette Zahnsanierung die einzelnen Schritte zu einem Gesamtplan.
01
Zahnerhalt und Alternativen zuerst prüfen
02
Implantat und Zahnersatz gemeinsam planen
03
Nachsorge von Anfang an berücksichtigen
Wann ein Zahnimplantat infrage kommen kann
Implantate können bei einzelnen oder mehreren fehlenden Zähnen sowie zur Stabilisierung umfangreicher Versorgungen erwogen werden. Voraussetzung ist eine individuelle Prüfung von Mundgesundheit, Knochenangebot, Allgemeingesundheit, Risikofaktoren und der Möglichkeit einer zuverlässigen Pflege.
Vorhandene Zähne werden auf ihre Erhaltungswürdigkeit geprüft. Auch Brücken, herausnehmbare Lösungen oder ein vorerst abwartendes Vorgehen können je nach Befund Alternativen sein.
Diagnostik und 3D-Planung vor der Implantation
Die Planung beginnt mit Anamnese und klinischer Untersuchung. Eine 3D-Röntgenaufnahme ist bei uns Voraussetzung für jede Implantation und bildet eine Grundlage für die Planung.
Position und Anzahl der Implantate richten sich nicht allein nach dem vorhandenen Knochen, sondern auch nach dem geplanten Zahnersatz, der Belastung, Reinigungsmöglichkeiten und ästhetischen Anforderungen.
Zeitplan und Kosten: die gesamte Versorgung im Blick
Zur Frage „Wie lange dauert ein Zahnimplantat?“ gehört mehr als der Eingriff selbst. Zunächst werden Befund, Alternativen und die spätere Versorgung geplant. Falls erforderlich, folgen Vorbehandlungen oder ein Knochenaufbau. Nach der Implantation schließen sich Einheilung, Kontrollen und die Versorgung mit dem endgültigen Zahnersatz an. Welche Phasen zusammengelegt werden können und wie die Zahnlücke vorübergehend versorgt wird, hängt vom Einzelfall ab. Eine frühe provisorische Versorgung ist nicht mit einer abgeschlossenen Behandlung gleichzusetzen.
Auch beim Kostenvergleich zählt das Gesamtpaket: Untersuchung und 3D-Röntgendiagnostik, Implantation, notwendige Vorbehandlungen, Implantatmaterial, Aufbau, Provisorium sowie die individuell gefertigte Krone oder Brücke. Nicht jeder Bestandteil ist bei jedem Patienten erforderlich. Deshalb ist ein Einzelpreis für das Implantat allein wenig aussagekräftig. Die persönliche Planung erläutert, welche Leistungen vorgesehen sind und welche Eigenkosten entstehen. Bei gesetzlich Versicherten kommen für den Zahnersatz befundbezogene Festzuschüsse infrage; die Implantation selbst ist normalerweise eine Privatleistung. Ihre Erstattung klären Sie anhand der Planung mit Ihrer Versicherung.
Wer hinter der Planung steht
Die Profile von Dr. Stefan Schmid und Dr. Hans-Dieter John zeigen ihren beruflichen Werdegang und ihre Fortbildungsstationen. Zur bei uns überwiegend verwendeten Keramikversorgung finden Sie weitere Informationen unter SDS-Keramikimplantate aus Zirkonoxid.
Vertiefend: KZBV: Implantate und Kostenübernahme.
Risiken und Nachsorge gehören zur Entscheidung
Mögliche Risiken umfassen unter anderem Wundheilungsstörungen, Infektionen, unzureichende Einheilung sowie – abhängig von der Region – die Verletzung benachbarter Strukturen. Langfristig kann sich das Gewebe um Implantate entzünden. Wir erläutern Ihre individuellen Risiken und Maßnahmen zur Vorbeugung im persönlichen Gespräch.
Häufige Fragen zu Zahnimplantaten.
Wie lange dauert eine Implantatbehandlung?
Das hängt von Ausgangsbefund, Umfang, Einheilung und Zahnersatz ab. Nach der Diagnostik erhalten Sie eine auf Ihre Situation bezogene Abfolge.
Was kostet ein Zahnimplantat?
Die Kosten richten sich unter anderem nach Diagnostik, Anzahl und Lage der Implantate, möglichen Vorbehandlungen sowie dem geplanten Zahnersatz. Sie erhalten vor Behandlungsbeginn eine individuelle Planung.
Gibt es eine Garantie?
Ein bestimmter Behandlungserfolg oder eine feste Haltbarkeit kann medizinisch nicht pauschal garantiert werden. Fragen zu ergänzenden Vereinbarungen besprechen wir mit Ihnen individuell. Solche Vereinbarungen sind von der medizinischen Prognose zu unterscheiden.
Diese Informationen ersetzen keine persönliche Untersuchung oder individuelle medizinische Beratung.
Fachlich verantwortlich: Dr. Stefan Schmid, Zahnarzt.
Ihr erster Schritt: telefonische Orientierung
Beginnen Sie mit einem kostenlosen Telefontermin. Einen Überblick zur späteren persönlichen Untersuchung gibt die Erstuntersuchung. Den Weg zur Praxis beschreibt die Anfahrt; telefonisch erreichen Sie uns unter 0201 25 794.
