Kariesdiagnostik und -therapie in Essen

Zahnerhalt in Essen

Eine sorgfältige Kariesdiagnostik hilft, Veränderungen der Zahnhartsubstanz einzuordnen und die Behandlung am individuellen Befund auszurichten. Dabei gilt: so viel gesunde Zahnsubstanz wie möglich erhalten und nur so viel behandeln wie nötig.

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Veränderungen früh erkennen

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Aktivität und Tiefe beurteilen

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Therapie passend planen

Diagnostik richtet sich nach der Fragestellung

Zur Beurteilung gehören die Untersuchung der Zähne und des Zahnhalteapparats. Je nach Situation können Aufnahmen der Zahnzwischenräume oder weitere Befunde hinzukommen. Bei der ausführlichen Erstuntersuchung nutzt Diadentis außerdem eine Kariesmessung mit Laserfluoreszenz; ihr Ergebnis wird stets zusammen mit dem übrigen Befund bewertet.

Eine beginnende Veränderung muss nicht automatisch dieselbe Behandlung erfordern wie eine weiter fortgeschrittene Karies. Entscheidend sind unter anderem Lage, Ausdehnung und Verlauf.

Von Vorsorge bis restaurativer Behandlung

Bei frühen Veränderungen können Kontrolle, häusliche Mundhygiene, Fluoridierung und professionelle Vorsorge eine Rolle spielen. Ist bereits ein behandlungsbedürftiger Defekt entstanden, wird eine restaurative Versorgung besprochen. Material und Vorgehen werden anhand des Zahns, der Belastung und der persönlichen Ausgangslage ausgewählt.

Informationen zu regelmäßiger Vorsorge finden Sie unter Prävention und Prophylaxe.

Fissurenversiegelung nach individueller Beurteilung

Tiefe Furchen auf den Kauflächen können schwer zu reinigen sein. Bei durchgebrochenen bleibenden Zähnen kann deshalb geprüft werden, ob eine Fissurenversiegelung sinnvoll ist. Vorher werden Zahnoberfläche und persönliches Kariesrisiko beurteilt.

Metallfreie Füllungen: Komposit oder Keramik?

Wenn Karies einen behandlungsbedürftigen Defekt verursacht hat, soll die Versorgung die Form und Funktion des Zahns wiederherstellen. Metallfreie Möglichkeiten sind unter anderem direkt gelegte Kompositfüllungen und individuell angefertigte Keramikinlays. Welche Variante sinnvoll ist, hängt vor allem von Größe und Lage des Defekts sowie der Belastung des Zahns ab.

Kompositfüllungen

Komposit ist ein zahnfarbener Füllungswerkstoff auf Kunststoffbasis mit anorganischen Füllstoffen. Es wird direkt in den vorbereiteten Zahn eingebracht und ausgehärtet. Komposit und Vollkeramik sind deshalb nicht dasselbe. Die sorgfältige Verarbeitung und die zum Befund passende Befestigung gehören zur Planung.

Keramikinlays und Teilkronen

Ein Keramikinlay wird außerhalb des Zahns gefertigt und anschließend eingesetzt. Bei größeren Defekten kann eine Teilkrone infrage kommen. Bei diadentis ist eine Versorgung mit CEREC in geeigneten Fällen in einer Sitzung möglich. Mehr dazu finden Sie unter Kronen, Brücken und Zahnersatz.

Auch bei dem Wunsch, eine vorhandene Füllung auszutauschen, beginnt die Entscheidung mit der Untersuchung. Materialwünsche, Befund, Alternativen und Kosten werden gemeinsam besprochen. Für vorhandenes Amalgam erläutert unsere Seite zur Amalgamsanierung das individuelle Vorgehen.

Allgemeine Patienteninformationen der KZBV: Füllungsmaterialien und Einlagefüllungen.

Häufige Fragen zur Kariesdiagnostik

Wie wird entschieden, ob behandelt werden muss?

Die Entscheidung ergibt sich aus der gemeinsamen Beurteilung der sichtbaren Befunde, ergänzender Messungen oder Aufnahmen und des bisherigen Verlaufs. Das Vorgehen wird anschließend verständlich erläutert.

Ist jede dunkle Stelle bereits Karies?

Eine Verfärbung allein erlaubt keine sichere Einordnung. Erst die zahnärztliche Untersuchung zeigt, ob eine behandlungsbedürftige Veränderung vorliegt.

Diese Informationen ersetzen keine persönliche Untersuchung oder individuelle medizinische Beratung.

Fachlich verantwortlich: Dr. Stefan Schmid, Zahnarzt.